Cupfighter von der Weser

Es ist der erste Saisonsieg für den SV Werder Bremen, der vor heimischer Kulisse die TSG Hoffenheim niederringt und sich so den Einzug ins Achtelfinale des DFB Pokals sichert. Das Spiel beginnt mit einer kleinen Druckphase des SV Werder. Inder 6. Minute geht ein Konter mit anschließendem Abschluss von Junuzovićeinige Meter am Tor der Hoffenheimer vorbei. Nach der aktiven Anfangsphase schläft das Spiel in der Mitte der zweiten Hälfte ein wenig ein und es klingen zwischenzeitlich nur noch die Gesänge, der immer treuen Ostkurve. In der 19. Minute meldet sich Hoffenheim mit einem Schuss aus der zweiten Reihe zurück, der jedoch über den Kasten von Pavlenka fliegt.

31. Minute: Tor durch Belfoldil!

Für die tief stehenden Werderaner ergeben sich immer mal wieder Umschaltgelegenheiten, die jedoch spätestens beim letzten Pass abgefangen werden. Sane leistet sich die ein oder andere Unzulänglichkeit, die jedoch nicht von den Hoffenheimern ausgenutzt wird – ansonsten steht die Defensive sicher. In der 31. Minute muss dann eine Standartaktion her – Belfoldil verwandelt nach Ecke Werder und schießt somit sein erstes Tor im Trikot der Grün-Weißen. Glückwunsch! Er selbst wurde nach dem Spiel Man of the Match und sagt dazu: „Ich bin froh, dass Tor geschossen zu haben, finden aber dass heute alle meine Mitspieler den Titel verdient hätten und wir als Mannschaft gut zusammengespielt haben.“ Dieser Meinung ist auch Kapitän Junuzović: „Bei individuellen Fehlern hat heute die ganze Mannschaft versucht diese wieder auszubügeln.“ Außerdem fügt er noch hinzu: „Wir dürfen auch am Sonntag gegen Augsburg keinen Zentimeter herschenken.“ Auch Werder-Coach Nouri ist nach dem Spiel dieser Meinung: „Wir müssen den Aufwand und Spirit mit in das nächste Spiel nehmen.“

Das Selbstbewusstsein kehrt zurück

Nach dem Tor spielt Werder sicherer und man spürt, dass der Druck ein bisschen weniger geworden ist. Hoffenheim reagiert zwar mit einigen Wechseln, aber findet nicht den Schlüssel für Werders Hintermannschaft. Hier macht vor allem Veljkovićein super Spiel und bekommt für einige sehr gute Aktionen Szenenapplaus. In der 51. Minute geht dann der Hoffenheimer Freistoß an die Latte – Glück für Werder. In der 60. Minute erhebt sich das Stadion – auf der einen Seite für den Torschützen Belfoldil und für die Einwechslung von Max Kruse. Dieser ist sofort sehr engagiert, erlaubt sich jedoch noch einige Fehler, die von der Hoffenheimer Mannschaft um Trainer Julian Nagelsmann jedoch alle nicht genutzt werden. Der Hoffenheimer Spieler Nico Schulz mit der Nummer 16 ist ein Beispiel dafür, dass Hoffenheim es zwar immer wieder probierte, aber keine klaren Torchancen kreieren konnte. In der Nachspielzeit gab es dann noch eine Glanztat von Pavlenka, der wie gewohnt sehr stark parierte. So holt Werder in einem Druckspiel den Sieg und geht jetzt sicher mit einem gestärkten Selbstbewusstsein in die nächsten Bundesligaspiele. Am Sonntag, den 29.10 um 15:30 geht es dann weiter gegen den FC Augsburg.
Über Florian Krüger 66 Artikel
Der Chefredakteur, der den Stift immer zur Hand hat und vor lauter Ideen fast das Schreiben vergisst - aber hat ja geklappt! Voilà ...

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