Mosaik der Impressionen

Wanted unterwegs - Slam Bremen

Jason Bartsch ist schon lange davon weg, sich spontan bei einem Poetry Slam anzumelden. Er kam als „Stargast“ nach Bremen – als Finalist der U20-Meisterschaften und Halbfinalist der deutschsprachigen Meisterschaften auch kein Wunder. Seine Leidenschaft und Lässigkeit hat er dennoch nicht verloren …

Was braucht man für Poetry Slam?

Man muss entweder selbstverliebt oder selbstkritisch sein. Das klingt erst einmal komisch, aber im Grunde sind es beides Gründe, um sich auf die Bühne zu stellen. Ich bin eher der selbstverliebte Typ. Aber nicht zu verachten ist es, dass man sowohl die Präsenz auf der Bühne, als auch die richtigen Texte braucht.

Wie bist du zum Poetry Slam gekommen?

Ich fühle mich auf der Bühne zuhause und deshalb habe ich vorher mit einer Band auf der Bühne gestanden. Hin und wieder habe ich auch den Moderator gegeben. Für mich lag eher die Schwierigkeit darin, die richtigen Texte zu finden.

Wie „findest“ du denn deine Texte?

Praktisch auf der Straße. Auf jeden Fall aber im echten Leben, denn nichts ist inspirierende als der Alltag. Das mag nach der Standardaussage im Bezug auf die Inspiration klingen, aber ganz ehrlich: irgendwo holt sich doch jeder Künstler die Inspirationen aus seinem Leben. Bei mir ist das so, dass sich die Eindrücke monatelang wie ein Mosaik in meinem Kopf zusammenfügen und ich dann manchmal einen Text innerhalb von einer Stunde runterschreibe.

Hast du ein Ritual vor deinen Auftritten?

Ich esse vegane Pizza (lacht). Nein, habe ich nicht, aber jetzt gerade habe ich mir eine vegane Pizza bestellt. Wahrscheinlich aber eher aus Hunger und nicht, um die Aufregung zu bekämpfen.

Vielen Dank!

Weitere Einblicke gibt es hier: Facebook – Jason Bartsch

Über Florian Krüger 63 Artikel
Der Chefredakteur, der den Stift immer zur Hand hat und vor lauter Ideen fast das Schreiben vergisst - aber hat ja geklappt! Voilà ...

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